Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 12 vom 24. September 2019

von Robert Hofmann

Wird Trump sich von den Neokons ködern lassen?

von Ron Paul

Die jüngsten Angriffe jemenitischer Huthi-Truppen auf saudische Ölanlagen zeigen einmal mehr, dass eine aggressive Aussenpolitik oft unbeabsichtigte Folgen hat und zu Rückschlägen führen kann. Im Jahr 2015 griff Saudi-Arabien seinen Nachbarn Jemen an, weil ein Putsch in diesem Land den von Saudi-Arabien unterstützten Diktator entmachtete. Vier Jahre später liegt der Jemen in Trümmern, mit fast 100 000 getöteten Jemeniten und weiteren Millionen, die vor dem Hungertod stehen. Dies wurde zu Recht als die schlimmste humanitäre Katastrophe der Erde bezeichnet.

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