Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 10/11 vom 29. Juli 2017

von Robert Hofmann

«Die Schweiz ist ein souveräner Staat, der über seine eigenen Angelegenheiten autonom entscheidet»

Interview mit alt Nationalrat Ruedi Lustenberger*, Romoos

Zeitgeschehen im Fokus Nachdem Sie seit zwei Jahren nicht mehr aktiv politisieren, können Sie die Welt aus der Perspektive vom Napf aus betrachten. Was stellen Sie fest? 

Alt Nationalrat Ruedi Lustenberger Das gäbe ein dickes Buch… Ganz kurz gesagt: Wir leben, global betrachtet, in einer sehr schwierigen Zeit. Logischerweise tut sich die Schweiz in diesem Umfeld ebenfalls schwer. Die Verunsicherung bei Bürgern und Behörden nimmt zu. 

 

 

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