Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 15 vom 17. September 2018

von Robert Hofmann

Direktdemokratische Mitsprache in der Aussenpolitik

thk. Für die Freiheit und Unabhängigkeit eines Staates hat der Erhalt der staatlichen Souveränität erste Priorität. Für die Schweiz, die sozusagen in der Mitte Europas und zwischen EU-Mitgliedstaaten eingeklemmt ist, stellt sich, seit die Diskussion um den EU-Rahmenvertrag so richtig entflammt ist, diese Herausforderung mehr denn je. Für sie hätte eine weitere vertragliche Annäherung an die EU eine zusätzliche Einschränkung der Eigenständigkeit zur Folge.
 
 

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