Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 17 vom 4. Dezember 2017

von Robert Hofmann

Quo vadis, Helvetia?

von Thomas Kaiser

Der Besuch des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und die mediale Begleitung zeigen, dass die Landesregierung der Schweiz bis heute keinen klaren Standpunkt einnimmt, wie sie sich in Zukunft zur EU stellen will. Zwar ist bei der Bevölkerung die Zahl der EU-Befürworter in den letzten Jahren ständig gesunken, was Umfragen unisono bestätigen, dennoch scheint die Politik mehr ihren eigenen Interessen zu folgen, als den Willen des Souveräns umzusetzen. Der Status quo, bestehend aus den bilateralen Verträgen I und II, gibt bis heute zu reden, denn einen echten Status quo gibt es nur in den wenigsten Verträgen.

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