Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 9/10 vom 8. Juli 2020

von Robert Hofmann

Grundversorgung beinhaltet mehr, als Engpässe zu überwinden

von Reinhard Koradi

In den letzten Monaten wurden verschiedene Versorgungslücken offengelegt. Durch die Corona-Krise zeigte sich, dass viele Länder wie auch die Schweiz ungenügend auf allfällige Versorgungsengpässe vorbereitet waren. Der Glaube an den Freihandel mit globalen Dimensionen und die Freundschaftsbeteuerungen bezüglich dem guten Willen der Nachbarländer hat uns den Blick auf elementare Sicherheitsvorkehrungen vernebelt. 

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