Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 15 vom 21. Oktober 2017

von Robert Hofmann

«Wollen Sie einen europäischen Krieg riskieren?»

von Thomas Kaiser, Strassburg

Die Krise in der Ukraine hat auch in der Herbst-Session der Parlamentarischen Versammlung des Europarats die Abgeordneten beschäftigt, da diese direkt davon betroffen ist. Die Russische Föderation, der wegen der Krim-Krise das Stimmrecht seit April 2014 in diesem Gremium verwehrt wurde, blieb ihm daher fern. Dieses Jahr hat sie ihren Austritt aus dem Ministerrat erklärt und als konsequente Folge die Beitragszahlungen eingestellt, die doch immerhin 10% des Gesamtbudgets ausmachen – kein geringer Betrag. 

 

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