Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 10 vom 4. Juni 2018

von Robert Hofmann

von Susanne Lienhard und Thomas Kaiser

Der kürzlich veröffentlichte ETH-Sicherheitsbericht 2018 zeigt es erneut deutlich: Eine überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung möchte keine Annäherung an supranationale Organisationen wie Nato oder EU. Besonders die Erhaltung der Schweizer Neutralität hat seit Jahren eine mehr als 90 %ige Zustimmung; auch in der aktuellen Studie sind es wieder 95 %. 

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