Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 5 vom 18. April 2019

von Robert Hofmann

«Wir wollen an der Regierung in Form eines Föderalismus teilhaben»

Engagement für ein friedliches Zusammenleben von Tamilen und Singhalesen 

Interview mit Professor S. J. Emmanuel, katholischer Priester und Präsident des «Global Tamil Forum»

Vor mehr als einem Jahr entschied Professor Emmanuel, nachdem er nahezu 25 Jahre im Exil gelebt hatte, nach Sri Lanka zurückzukehren. Auf Einladung des amtierenden Präsidenten, bei der Versöhnungsarbeit zwischen Tamilen und Singhalesen mitzuwirken, und bestärkt durch die Worte Papst Franziskus machte er sich auf in seine Heimat. 

Im aktuellen Interview berichtet Professor Emmanuel, wie sich der unerwartete Kurswechsel des amtierenden Präsidenten im letzten Oktober auf seine Arbeit in Sri Lanka ausgewirkt hat und welchen Gefahren er 10 Jahre nach Ende des Bürgerkrieges immer noch ausgesetzt ist. 

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