Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 14 vom 12. Novemer 2019

von Robert Hofmann

Mit Komplementärwährung gegen die Krise?

von Reinhard Koradi

Die Weltwirtschaft stottert. In Fachkreisen wird die Handelspolitik des amerikanischen Präsidenten Trump als Auslöser der Wachstumskrise an erster Stelle aufgeführt. Bestimmt sind die von Trump aufgebauten Handelsbarrieren, Sanktionen und Strafzölle kein geeignetes Mittel, um die Weltwirtschaft auf Touren zu halten. Doch warum konzentrieren wir uns allein auf die Aussenwirtschaft und vernachlässigen dabei die Binnenwirtschaft?

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