Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 2 vom 13. Februar 2017

von Robert Hofmann

Reformen aus politischen Gründen

Neoliberalismus und Schulreform (Teil 1)

von Dr. Alfred Burger, Erziehungswissenschafter

Der ehemalige Bildungsdirektor des Kantons Zürich, Ernst Buschor, hat schon vor vielen Jahren verkündet, es werde im Schulwesen kein Stein auf dem anderen bleiben. Mittlerweile sind seit seiner Abwahl 13 Jahre vergangen. Hat sich seine Prophezeiung erfüllt? Leider ja, wir stehen mit der in Basel Stadt schon vollzogenen und in vielen anderen Deutschschweizer Kantonen bevorstehenden Einführung des Lehrplans 21 vor einer von langer Hand geplanten radikalen Umstellung des schweizerischen Bildungswesens. Kernpunkt dieses Paradigmenwechsels ist die Ökonomisierung unserer Schulen nach den Vorgaben der neoliberalen Wirtschaftstheorie von Milton Friedman. 

 

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