Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 3 vom 6. März 2017

von Robert Hofmann

Münchner Sicherheitskonferenz (MSC)

Konfliktprävention statt Aufrüstung und Kriegspropaganda

Bundesrat Didier Burkhalter betont Allianzfreiheit der Schweiz

von Thomas Kaiser

Die Münchner Sicherheitskonferenz gilt als das wichtigste Treffen dieser Art, doch was die Reden und die Ergebnisse der diesjährigen Konferenz anbetrifft, erinnern diese an düstere Kriegsrhetorik: mehr Geld für die Nato, Erhöhung des Kriegsbudgets, mehr Militärbündnis, mehr Kriegsvorbereitungen, mehr Konfrontation. So tönte es zumindest von westlicher Seite. Als aussenstehender Beobachter fragt man sich, wohin das alles führen soll. Wo ist der Grundsatz der Uno geblieben, die «Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln auszutragen?»¹ Was für eine Zukunft soll der Menschheit blühen, wenn noch immer Krieg als Mittel der Auseinandersetzung im atomaren Zeitalter propagiert wird? Trotz allem gab es auch gewichtige Stimmen der Vernunft.

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