Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 3 vom 3. Februar 2018

von Robert Hofmann

Die Aussenpolitik der Schweiz braucht mehr demokratische Kontrolle

Interview mit Nationalrat Lukas Reimann

Zeitgeschehen im Fokus Mit dem neuen Bundesrat Ignazio Cassis sind die Karten, was die Aussenpolitik anbetrifft, möglicherweise neu gemischt. Wie beurteilen Sie das Verhältnis Schweiz-EU im Rahmen der letzten Entwicklungen?

Nationalrat Lukas Reimann Ich habe das Gefühl, dass die Schweiz inoffiziell, wohl gemerkt, nicht offiziell, immer mehr zu einer Tochtergesellschaft im EU-Konzern wird. Frau Leuthard hat das Dossier an sich gerissen, und Herr Cassis muss die Kraft aufbringen, sich und die Schweiz von dieser Bevormundung zu befreien, und er darf sich nicht dem Leuthardschen Juncker-Kurs unterordnen.

 

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