Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 6 vom 13. April

von Robert Hofmann

Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt ist auch bei einer produzierenden Landwirtschaft vorhanden

«Es wird nicht einfach Gift gespritzt»

Interview mit Bio-Landwirt Jakob Hug*

Zeitgeschehen im Fokus Sie sind Mitglied des nationalen Komitees «2 x Nein zu den extremen Agrarinitiativen». Warum sind Sie gegen die beiden Initiativen, die im Juni zur Abstimmung kommen?

Jakob Hug Vor wenigen Jahren hat das Volk über die Initiative des Bauernverbands zur Ernährungs­sicherheit abgestimmt. Über 70 % der Bevölkerung haben dieser Vorlage zugestimmt. Verschiedene Organisationen und Parteien hatten an dem sehr ausgewogenen Text dieser Initiative mitgewirkt. Der Artikel war gut formuliert. Es ging darum, wie unsere Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll: Eine nachhaltig produzierende Landwirtschaft, eine Landwirtschaft, die das produziert, was der Markt wünscht. Mit diesen Vorgaben könnte sich die Landwirtschaft in eine gute Richtung entwickeln: die Rücksichtnahme auf die Natur und die Umwelt, eine nachhaltig produzierende Landwirtschaft. Das ist alles, was es zu einer guten und ertragreichen Agrarwirtschaft braucht.

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