Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 8 vom 26. Mai 2021

von Robert Hofmann

Rahmenabkommen

«Ein erheblicher und völlig inakzeptabler Souveränitätsverlust» 

Interview mit Hermann Dür*

Zeitgeschehen im Fokus Was stört Sie am Rahmenabkommen, das zwischen der EU und der Schweiz ausgehandelt wurde?

Hermann Dür Hauptsächlich stört mich, dass der Vertrag eine Verletzung unserer Bundesverfassung darstellt, und zwar des Artikels  2. Das ist der Kern unserer Verfassung «die Erhaltung von Freiheit und Unabhängigkeit», und hier greift der Vertrag erheblich ein und beschränkt unsere Freiheit und Unabhängigkeit.

 

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