Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 16 vom 11. November 2017

von Robert Hofmann

Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi – die Bedeutung der guten Berufsbildung in der Schweiz

von Dr. phil. Alfred Burger, Erziehungswissenschaftler 

Überall konnte man es lesen: Die Schweizer Mannschaft hat an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi 20 Medaillen erobert, davon 11 goldene. Sie erreichte damit den zweiten Platz hinter den Chinesen. Laut Medienchef Roland Hirsbrunner war die Konkurrenz enorm, vor allem aus den asiatischen Ländern. Diese bereiten ihre Teilnehmer zum Teil während ein bis zwei Jahren speziell auf diese Wettbewerbe vor. Darum ist der Schweizer Erfolg umso mehr zu gewichten, denn unsere Landsleute sind Lehrlinge, die sich auf privater Basis zumeist neben ihrem Beruf auf diesen Wettbewerb vorbereitet haben.

 

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