Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 13 vom 8. September 2017

von Robert Hofmann

Schweizer Militärpilot trainiert US-Kampfpiloten für Kriegseinsätze

Die aktuelle Sicherheitsstudie der ETH-Zürich aus dem Jahre 2017 hat es gezeigt: Die Neutralität der Schweiz ist ein fest verankerter Wert in der Bevölkerung, denn 93 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer wollen, dass unser Land neutral bleibt. Auch ging der Anteil derjenigen markant zurück, die eine «differenzielle» und damit eingeschränkte Neutralität befürworten. Demnach sollte «die Schweiz bei politischen Konflikten klar Stellung beziehen, bei militärischen aber neutral bleiben.» Die ETH-Studie spricht von einem «bemerkenswerten Meinungsumschwung». Vor diesem Hintergrund bekommt das Austauschprogramm der Schweizer Luft­waffe mit der US-Air Force eine noch grundsätzlichere Bedeutung. Worum geht es?

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