Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 14 vom 29. September 2020

von Robert Hofmann

«Das Covid-19-Gesetz hat keine Berechtigung»

«Der Schaden im sozialen und im zwischenmenschlichen Bereich ist immens»

Interview mit Nationalrätin Yvette Estermann

Am letzten Freitag hat das neue Covid-19-Gesetz die letzte Hürde genommen und wurde in der Schlussabstimmung im Nationalrat mit 153 zu 36 Stimmen bei 6 Enthaltungen angenommen, im Ständerat sogar einstimmig. In nur drei Wochen wurde ein Gesetz durchgepeitscht, das dem Bundesrat weitreichende Eingriffe in die Kompetenzen der Kantone und in die Freiheiten des Einzelnen erlaubt. 

 

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