Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 1 vom 19. Januar 2021

von Robert Hofmann

«Die USA sollen mit den Europäern, den Russen oder den Chinesen auf gleicher Ebene zusammenarbeiten»

Interview mit Prof. Dr. iur. et phil. Alfred de Zayas, US-amerikanischer Völkerrechtler und ehemaliger Uno-Mandatsträger

Zeitgeschehen im Fokus Was müssen die Prioritäten des neuen US-Präsidenten Joe Biden sein, wenn er die Regierungsgeschäfte von Donald Trump übernimmt?

Prof. Dr. Alfred de Zayas Er muss alles daransetzen, das Land zu einen, denn die andauernde Polarisierung kann gefährlich werden. Alle, die Amerika ihre Heimat nennen, wollen das Allgemeinwohl für alle. Man muss die «Feindschaft» zwischen Demokraten und Republikanern überwinden bzw. Brücken bauen, Brücken des Dialogs, denn es geht nicht um A gegen B, sondern um A in Zusammenarbeit mit B. Es darf nicht schwarz-weiss werden, bedingungslose Kapitulation, das «Winner takes all»-Prinzip. Diese Polarität ist auch ein Resultat des zwei Parteiensystems. 

 

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