Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 13 vom 26. Juli 2018

von Robert Hofmann

Helvetia, quo vadis?

Gedanken zum bevorstehenden Nationalfeiertag

von Thomas Kaiser 

Wenn wir am 1. August den Nationalfeiertag der Schweiz feiern, werden landauf, landab gewichtige Reden gehalten über das Wesen der Schweiz, ihre Vergangenheit und ihre Zukunft. Je nach politischer Couleur werden die Bürgerinnen und Bürger auf neue Zeiten eingeschworen, dass man offen sein müsse gegenüber Veränderungen und trotz allem Besinnen auf traditionelle Werte sich neuen Entwicklungen nicht verschliessen solle oder dass man nicht vergessen darf, und das ist wesentlich, was die Vorväter erkämpft haben und welch grossartiges Land mit seinem direktdemokratischen System wir besitzen, dem wir unbedingt Sorge tragen müssen.

 

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